Geschichte

Die Geschichte von RAFOR

2001

ist das Gründungsjahr der Band. Alles Begann bei einem gemütlichen Abend, an dem das eine oder andere Bier getrunken wurde. Zu späterer Stunde wurde über Wünsche gesprochen, die man schon immer hat. So kam man auf das Thema Musikmachen und dass wollte auch schon immer jeder. Man beschloss, es wird ab morgen eine neue Band am Musikerhimmel geben. Die erste Verteilung der Aufgaben wurde in Angriff genommen und so ergab sich, dass Stefan Frank Schlagzeuger, Harald Roller Gitarrist, Marko Anedda Bassist und Markus Oberländer Keyboarder wurden. Das einigste was noch fehlte war ein Sänger, hier entschied man sich nach kurzer Überlegung für den Stimmgewaltigen und ausgeflippten Sebastian Rieche, der kurze Zeit später eingekauft wurde.

Ende 2001 wurde dann auch bei einem Discobesuch im Homberger Manhattan ein Name für die Band gefunden. RAFOR sollte es sein. Man entschied sich aus folgenden Gründen für den Namen.

Erstens hörte der Name sich ein wenig militärisch an und da alle Bandmitglieder Soldaten waren erschien es nur logisch. Zweitens spiegelte er alle Vornamen der Band wieder und drittens entwarf man ein Logo welches horizontal geschrieben wurde und die Buchstaben nach beiden Richtungen zwei Bedeutungen hatte. Wie schon gesagt, zum einen die Vornamen der Bandmitglieder, zum anderen zu einem Merksatz : Reiche-Arschlöcher-Ficken-Ohne-Reue. (Anmerkung der Redaktion aus 09 2016, da war man noch jung : ))

2002

Fast ein Jahr verging, ohne nennenswertes. Schwung kam erst auf, als Harald Ende Oktober als erster sein Instrument…eine Gitarre bekam. Die bekam er von seinen Ausbildern des III. Zuges der Ausbildungsstaffel 8/IV als Abschiedsgeschenk. Somit hatte das erste Bandmitglied sein Instrument und das Üben begann. Ende 2002 verlegten Harald und Basti in den Einsatz, wo sie sich das erste mal mit “House of the rising sun” live präsentierten. Da das Leid nur 2:31 min geht, war es zwar der erste Auftritt aber auch der kürzeste in der Band- Geschichte.

2003

Im März nun endlich sollten Stefan mit einem Schlagzeug und Basti mit einem Funkmikrofon ausgestattet werden. Dazu kam Harald in den Einsatzurlaub, schnappte sich Stefan und ging mit ihm in ein Musikgeschäft. Der wurde dort von dem Händler so lange beschworen (ca. 10 Sekunden), dass er sich schließlich ein Schlagzeug kaufte ohne dass er das nötige Geld gehabt hätte…Geld hin, Geld her…er hatte erst einmal eins. Und Basti? Der musste sich bei dem Preis für sein Funkmikrofon erstmal setzen. Leider verabschiedeten sich Marco Anedda und Marcus Oberländer von der Band, ohne jemals wirklich angefangen zu haben. Nach kurzer Suche fand man aber Ersatz für die beiden: Patrick Breuer kam als Bassist und Torsten Luckhart als zweite Gitarre dazu. Diesmal glücklicherweise mit eigenen Instrumenten. Nun stand der musikalischen Kariere nichts mehr im Weg. Dennoch wurden im Spätsommer noch drei Leute in den Kader geholt: Lutz Standtke, als Lichtmeister und Finanzminister, Sven Felker, der sich bestens, nach jahrelanger Erfahrung im heimischen Betrieb, als Security eignete und schließlich noch Silvia Kropp (Silvie) als Keyboarderin. Am 11. November war es dann so weit: Der erste offizielle Auftritt fand vor 50 rasenden Fans im Mannschaftsheim Fritzlar statt. Was war das für’ne geile Sache…

2004

Der zweite Auftritt fand Mitte des Jahres bei der Feuerwehr statt. Leider hatte sich Silvie bis dahin schon wieder aus der Band verabschiedet. Der dritte Auftritt im September sollte dann im Chaos enden, was natürlich niemand plante…es geschah einfach. Aber von vorn, geplant war am 17.09.04 Harald`s Verlobungsfeier mit anschließendem RAFOR Konzert. Da Basti aber mittlerweile von der Bundeswehr abgegangen war und seinen Lebensmittelpunkt wieder zurück nach Schwarzheide verlegt hatte, stand er nicht zum Proben zur Verfügung. Das war die Geburtsstunde für einen neuen Sänger, der eigentlich nie beabsichtigt hatte zu singen. Aber wie sollte man proben, ohne Gesang? Also haute Harald seine Stimme in die Mitte und geboren war ein neuer Stern am Gesangshimmel und wie es mit allen neuen Sternen ist, sie müssen erst einmal anfangen und das ist nicht einfach, für keine Ohren. Also ohne gemeinsame Probe ging es nun zum Auftritt. Der erste Part war ein voller Erfolg, Harald war verlobt, leider ging aber dann alles schief, so dass es für alle Beteiligten ein grausames Konzert wurde. Naja, was einen nicht umbringt, macht einen nur Härter.

Zum Ende des Jahres musste man dann auch wieder Abgänge aus der Band hinnehmen. Zum einen Sven, da seine Frau schwanger wurde und er mehr Zeit mit Ihr verbringen wollte und zum anderen Torsten und Patrik, da sie keine Zeit mehr für die Band hatte. Zum Abschluss des Jahres verlegte Harald dann mal wieder in den Einsatz und es wurde ruhig um RAFOR. Bis….

2005

Das Jahr der Neuen. Als erster wurde unser Jüngster genötigt, bei RAFOR einzusteigen: Frank Schartner. Sein eigentliches Ziel war das “Finger Picking”, doch die Band machte ihm so viel Spaß, dass er sich letztlich eine E-Gitarre zulegte. Ihm folgten Mario Grube und Jennifer Meusel. Dank Haralds Überzeugungskraft ‘Du siehst aus wie’n Bassist.’ übernahm Mario Grube nach kurzer Überredungszeit diese Rolle. Zwar hatte er noch nie Bass gespielt, geschweige denn, so ein Gerät mal gehalten, aber sein Gefühl für die Musik stimmte schon ganz gut. Jenny wurde auf Grund ihrer 16 jährigen Erfahrung am Klavier ans Keyboard gestellt und zu Gunsten ihrer Rockröhre manchmal auch ans Mikro. Letztlich kam noch Nike Walkowski, als zweite Frauenstimme hinzu. Am 10.11. fand dann auch schon der erste gemeinsame Auftritt, abgemacht auf einer Party, in Fritzlar in der Tongrubenschänke statt. Das war zeitgleich die Feuertaufe für Harald als neuer Sänger. Basti unterstützte ihn bei den älteren Liedern. Alles in Allem, so die Resonanz der 80 Fans, war es ein gelungener Gig.

2006

Irgendwann Anfang des Jahres legten wir fest, dass wir im Juli wieder auftreten wollen. Der Auftritt sollte am 07.07. wieder in der Tongrubenschänke mit ein paar neuen Liedern stattfinden. Das war anfangs auch alles kein Problem, bis wir feststellten, dass wir uns die letzten Wochen vorm Gig eigentlich gar nicht mehr so oft zur Probe sahen, da einige Urlaub machten und unser Bassist Mario im Juni heiratete. Da gaben wir uns natürlich noch extra Mühe um die neuen Songs noch rechtzeitig einzuspielen, was uns dann aber auch gelang. Als sich nun der besagte Freitag mit dem Auftritt näherte, bekamen wir zu unserem Entsetzen am Montag davor die Nachricht, dass Jenny, unsere Keyboarderin genau an diesem Freitag ins Krankenhaus musste. Somit mussten wir vier von den fünf neu eingespielten Songs aus dem Programm nehmen. Am Freitag selbst, bei unserem ersten Open Air Konzert, hatten wir dann noch ein kleines Wetterproblem…es regnete, aber pünktlich zum Beginn hörte es auf und es wurde dann doch noch ganz angenehm. Abgesehen von einer kleinen technischen Panne verlief der Auftritt super…und das bestätigten uns alle Leute die da waren. Leider war dieser Auftritt der letzte für uns mit Nike als Sängerin. Sie verließ die Band, um sich mit mehr Zeit ihrem Studium widmen zu können. Da das Jahr aber noch nicht vorbei war, fand im Dezember der nächste Gig statt. Dazu hab wir uns noch jemanden eingekauft und ihm unsere Mischpulte in die Hände gelegt um damit für (Ab-)Stimmung zu sorgen….Heiko Schäfer…der Mann an den Reglern…So…Es war dann der 01.12. an dem wir diesmal in Dissen zu sehen waren. Dazu kann man eigentlich nicht viel sagen, außer…GEIL…Wer nicht da war, hat echt etwas verpasst. Doch der Auftritt hatte auch so seine Schattenseite…Unsere Jenny wurde versetzt….Somit kann sie uns mit ihrer Anwesenheit nur noch einmal die Woche zur Probe beehren und aufgrund ihres Laufbahnwechsels demnächst wegen der Lehrgänge gar nicht mehr. Abschließend zu dem Jahr sind Harald und Frank noch auf einen Englischlehrgang bis Ende Februar ins ferne Heide gereist…

2007

Während Harald und Frank sich Englischvokabeln um die Ohren hauten, passierte im Proberaum nicht viel. Hinzu kam, dass unser Bassist Mario die Nachricht erhielt, dass auch er auf Lehrgang müsse…Anfang April bis Ende Juni. Trotz all dieser “Einbußen” wollten wir uns auch in diesem Jahr mit neuen Stücken sehen lassen…

Nach kurzer Überlegung entschieden wir uns für den 05 Dezember. Es sollte das erste Benefizkonzert für das Soldatenhilfswerk in der G-F-K sein.

Als Austragungsort wurde die Halle 18 angepeilt.

Dies war auch das letzte Konzert für unseren Frank, der sich aus musikalischen Gründen von der Band trennte. Man musste nun auch noch an den Ablauf von Mario seiner Dienstzeit denken, da er im Sep. 2009 ausschied und uns somit nicht mehr als Bassist zur Verfügung stehen sollte. Man hatte schon vorher überlegt, wer sein Nachfolger werden sollte und die Wahl viel auf unseren alten Abmischer Heiko. Er hat zwar noch nie ein Instrument gespielt, aber dass ist ja in dieser Band nichts neues.

Beim Nachfragen hatte Heiko zwar zugesagt, neuer Bassist der Band zu werden, ob er es auch glaubte wird man wohl nie erfahren. Auf jeden Fall sollte es dann mit einem Weihnachtsgeschenk vom Harald und zwar die alte Bassausrüstung vom Patrick, für ihn endlich los gehen.

Auch Harald erhielt noch ein Weihnachtsgeschenk von seiner Frau, sie konnte die vielen Katzen vor dem Proberaum nicht mehr ertragen und schenkte Ihm Übungsstunden bei der Gesangslehrerin Christel Thomas.

2008

Das Jahr 2008 begann wie die meisten Jahre sehr ruhig.

Alle kamen mal zur Probe, mal nicht und es viel schwer irgendwie fahrt aufzunehmen.

Auch Heiko dümpelte so vor sich hin als zukünftiger Basser der Band, „ist ja noch ewig Zeit“, war sein Motto. Ausserdem ist der Basscombo nicht das richtige und Bass lernen aus einem Buch ist auch Sch….. Die Initialzündung kam bei Ihm, als Harald Ihm einen neue Basscombo und einen Gutschein über 10 Bassübungsstunden beim Ecki Kisch schenkte. Hier noch mal Dank an Frank, der die super Idee hatte und mit dem Ecki alles klar machte. Am 16. Februar war es dann so weit, die erste Bassstunde, bezahlt wird in Weizen fand statt. Aber nicht nur beim Heiko ging es voran, es wurde auch mehr geprobt. Das Jahr verging ohne Nennenswertes, aber zum Schluss sollte noch die Höhepunkte des kommen. Als erstes fand das zweite Konzert in Dissen statt und eine Woche später folgte das zweite Benefizkonzert in der Kaserne. Nachdem wir das geschafft hatten, verabschiedeten wir uns noch von unserem langjährigen Basssist Mario, der in Familienurlaub ging und uns danach ganz verließ.

2009

Wieder ein Jahr mit grossen personellen Veränderungen,

hat mit dem planmäßigen Wechsel am Bass begonnen. Nach der Weihnachtsfeier im Dezember 2008 war Heiko der offizielle Nachfolger vom Mario am Bass, der wieder in seine Heimat Querfurt zurückkehrte.

Das Jahr sollte eigentlich vom Üben geprägt werden, so dass 2010 das große Auftrittsjahr wird. Leider hatte Jenny und Stefan Anfang bis Mitte des Jahres wenig Zeit zum Üben, dann kam noch im Juni der Hauskauf vom Harald dazu, so dass auch er in einer 11 wöchige Renovierungsphase nicht zum Üben kam. Komplett machte Heiko den Mittelteil des Jahres, als er sich im Aufstiegesspiel im Juli die Schulter brach, Fußball ist eben doch gefährlich. Dann ging es Schlag auf Schlag, als erstes stieg Stefan nach 8 Jahren Bandzugehörigkeit aus Zeitgründen Ende September aus. Studium, Frau, Fussball und Musik ist halt eben zu viel. Kurz darauf folgte dann Jenny, die sich auf Ihren Einsatz vorbereiten musste und somit um eine Pause von mindestem einen Jahr bat. Nun bestand die Band zwar nur noch aus 4 Mitgliedern, aber nur aus zwei Musikern. Mitte Oktober rief dann unser Organisationstalent Lutz den Sven Hansel auf den Plan, ein 22 Jähriger angehender Techniker, der seine ZAW in Kassel absolviert und zuhause 8 Jahre Schlagzeug spielte. Mit seiner ersten Band hat er sogar schon als Vorgruppe der Phudys gespielt. Anfang November dann der nächste Zuwachs, Bettina Sauer, eine Sängerin aus Leidenschaft antwortete auf eine Suchanfrage und nach kurzem Vorspielen der Band und Vorsingen durch sie waren sich alle einig, das RAFOR nicht nur wieder eine Frauenstimme hatte, sondern auch eine Rhythmusgitarre. Nun galt es den einzigen Auftritt des Jahres “Benefizveranstaltung2009″ zu meistern. Die Fans und die Band waren sich einig, dass der Neuanfang gelungen war. So endete ein weiteres Jahr.

2010

Zumindest gab es dieses Jahr keine personellen Wechsel.

Die erste Hälfte des Jahres verbrachte man mit Üben und in der zweiten Hälfte wurde dann endlich aufgetreten.

Mit 5 Auftritten war es wohl das bis jetzt Auftrittsreichste Jahr. Wobei so denken alle, der Auftritt bei Rock am Stück wohl das Highlight war.

2011

Das Jahr begann sehr ruhig, da Harald für 3 Monate auf Lehrgang war. Man sah sich einmal im Monat, eigentlich mehr um sich zu sehen und zu quatschen, als zu proben.

Im April stand dann der nächste Personalwechsel fest, Hansi verliess die Band, da er für mindestens zwei Jahre nicht mehr zur Verfügung stand. Grund dafür waren seine Aus- und Weiterbildungslehrgänge.

Aber ohne Abschlusskonzert wollte man ihn nicht gehen lassen, so einigte man sich auf den 27. Mai, hier sollten wir in Dissen auf der 950 Jahr Feier auftreten, wozu es aber leider nicht kam.

Ein dilettantisch Management und aneinandergereihte Frechheiten zwangen uns, denn Auftritt abzusagen.

Und weiter ging es, als erstes wurde uns mit einem Anwalt gedroht, Grund dafür das verdrehen von Tatsachen, häh, wat, naja manche Menschen haben eine Auffassungsgabe herrlich. Und dann verliess uns auch noch unsere Sängerin Betty nach dem Sommerfest am 02.Juli. Das Produzieren von eigenen Stücken verlangte numal sehr viel Zeit und Kraft, genauso wie ihre anderen Projekte. Und so entschied Sie sich für ihre Karriere, was wir zwar bedauerten aber voll verstanden.

Der Rest des Jahres wurde mit zwei Musikern geübt, man ging es etwas ruhiger an. harald spielte nur noch mit der Akkustikgitarre und Heiko liess den grossen WARWICK ruhen. So klang das jahr aus.

2012

Anfang 2012 besuchte uns unser alter Bekannte Lachi, der mit seinen Band`s nicht viel Glück hatte und fragte, ob er nicht ein wenig die Drum`s schwingen könne, so als Inübunghaltung seinerseits. Endlich mal wieder mit einem Drummer spielen kam uns sehr gelegen, da wir bis jetzt immer noch keinen geeigneten Drummer gefunden hatten. Man beschloss, sich auf ein kleines ruhiges Konzert vorzubereiten, welches dann auch am 13.03.2012 in der UHG stattfand. Ausgerüstet mit einem keinen Bassverstärker Hot Rods und einer Akkustikgitarre liess man es krachen. Der Abend war super und war Wasser auf die armen Seelen, die so lange nicht mehr auftreten durften.

Man intensievierte die Suche nach einem Schlagzeuger, da man jetzt wieder Blut geleckt hatte und Lachi wie vorher angekündigt, nicht mehr zur Verfügung stand.

Am 20.03.2012 war es dann soweit, Andre Zimmermann stellte sich vor. Nach einer gemeinsamen Probe entschloss man sich, ab hier den steilen weg in den Rockhimmel gemeinsam zu gehen. Und gleich darauf folgte noch ein Neuzugang, am 16.04.2012 stellte sich unsere Marie Mollin vor und nach der Probe waren sich alle einig, die warme Stimme sollte ab diesem Zeitpunkt die femalen Vocals von RAFOR sein. Neu besetzt hiess es jetzt, sich fit machen für Auftritte. Doch nach nur zwei Wochen hat Marie aus persöhnlichen Gründen gekündigt, so dass die Band einmal mehr ohne eine weibliche Stimme auskommen musste. Naja, beginnt die Suche halt von neuem, so dachten sich alle. Und wieder eine Trennung, die Band und Andre entschieden unter gegenseitigem Einvernhmen Ende Mai, dass man nicht so richtig, zumindestens auf lange Zeit, zusammen passt. So trennten sich die Wege von RAFOR und Marie und Andre und man war wieder genausoweit wie vorher.  Ende des Jahres wurde der Band eine Zwangspause auferlegt, da Harald mal wieder in den Einsatz musste.

2013

Nach der Rückkehr vom Harald ging es endlich wieder los. Ende April wurde Armin van Harten durch eine Anzeige im „Wildwechsel“ auf die Band aufmekrsam. Da er sich aus beruflichen Gründen örtlich verändert hatte, war er auf der Suche nach einen neuen Band, in der er die Drumstöcke schwingen konnte. Nachdem Harald wieder da war und man sich das erste mal gesehen hatte, beschloss man, es mit ein ander zu versuchen. Offiziell gehört Armin also seit dem 15.05.2013 zur Band. Jetzt hiess es wieder, ein Lineup auf die Beine zu stellen und man wollte wieder auf die so lang ersehnte Bühne. Parallel zu allem Proben war man natürlich auf der Suche einer weiblichen Stimme. Diese fabd sich schliesslich ende Juni. Über Harald`s Gesangslehrein wurde der erste Kontakt mit der Tanja Müller hergestellt. Nach einer gemeinsamen Probe war allen klar, ab hier wird der Weg des Erfolges gemeinsam bestritten. Man spielt nun zusätzlich zu den „Männerlieder“ auch „Frauenlieder“ ein. Das Ergebnis der Bemühungen wurden am 28.09. zur Schau gestellt, die ca. 60 Fans waren micht nur von der Musik begeistert. Auch die Kinderbetreuung kam riesig an und sorgte dafür, dass einige Gäste sich beide Gigs anschauten. Jetzt ging es erst in der UHG weiter und dann folgte ende Dezember ein ganz nah Konzert in der Gaststätte Morrübe. Dieser tollte Abschluss beendete auch das Jahr 2013.

2014

Das Jahr startete unspektakulär, man erarbeitete sich viele Songs, so dass man es schaffte bis Mai ca. 40 Stücke im Repertoire zu haben. Die ersten Gigs wurden abgemacht und man fieberte ihnen entgegen, da bis Ende April kein Auftritt im Kalender stand. Große Errungenschaft des Jahresanfangs war unser neuer Digitalmischer der X32 Compact, der zwar absolut Top ist, aber ein Studium hätte vielleicht viel Zeit gespart. 30 Knöpfe mit je 10 Belegungen untereinander Mischbar, der Hammer : )

Im Sommer war es nun soweit, raus aus dem Proberaum und rauf auf die Bühne. 3 Gigs hintereinander waren für uns schon so etwas wie eine kleine Tournee. Den Auftakt machte am 13. Juli die 700 Jahrfeier in Deute, hier spielten wir ca. 1 Stunde. Danach folgte am 23.07. ein Auftritt in der UHG. Das Auf- und Abbauen ging schon wesentlich schneller und auch der X32 kam uns zu gute. Am Tourneeende stand unser Sommerfest welches am 26.07. erstmalig in Deute statt fand. Bei bestem Wetter wurde zwei mal gespielt und in der Mitte hat sich dann Kaltstart (Eine Punkrockband, der Sohn von Armins Freundin gehörte dazu) die Ehre gegeben. Insgesamt eine runde Sommerparty und eine gelungene Tournee. Nun stand die Aufnahme von vier Demosongs im Focus unseres Handelns und die Perfektionierung unser alten und neuen Lieder. Am 28. Oktober waren die Lieder fertig und am 11. Novemver wurden Bilder und Videomaterial produziert, welches am 30.11.2014 mit dem Lied Holiday veröffentlicht wurde. Dann stand am 20.12.2014 der Abschlussgig in der Mohrrübe auf dem Plan, es war wohl einer der besten Auftritte der Band, eine Symbiose von Publikum und Band. Leider hatte der Abend auch eine Schattenseite unser langjähriges Bandmitglied Lutz Standtke hat den Dienst aus persönlichen Gründen quittiert. Ansonsten stand Weihnachten und der gute alte Rutsch ins neue Jahr vor der Tür. Eine Sache ergab sich noch, kurz vor Jahreswechsel nahm der Markus Lebensieg Verbindung mit der Band auf. Der routinierte Gitarrist und Sänger, der bis dahin schon über 25 Jahren auf den verschgiedensten Bühnen rockt sucht parallel zu seinen Soloveranstaltungen eine Band.

2015

Am 07.01.2015 war es dann soweit, nach einer gemeinsamen Probe hatte RAFOR einen zusätzlichen Gitarristen, der auch singen kann gefunden. Jetzt hiess das Motto den Markus schnell in die Band zu integrieren, da man sich für das Jahr den ein oder anderen Auftritt mehr vorgenommen hatte und man wollte schoin im Februar raus auf die Bühnen dieser Welt. Leider bestimmten Lehrgänge und Übungen das geschehen, so dass ein Auftrittstermin abgesagt werden musste und irgendwie auch kein gemeinsamer Termin mit dem Bäre gefunden wurde. Ende April verließ uns nach einem kurzen Gastspiel der Markus, die hohe zeitliche Belastung seitens der Arbeit sorgte dafür, dass er nicht mehr aktiv in einer Band spielen und gleichzeitig weiter an seinen Songs schreiben kontte. So musste er sich entscheiden und er entschied sich für die Songschreiberei. Nichts desto trotz steckte man den Kopf nicht in den Sand, sonder konzentrierte sich auf das alljährige RAFOR Sommerfest. Leider musste dieses aus gesundheitlichen Gründen abgesagt werden, denn unser Gitarrist und Sänger war krank. Als letzten traurigen Höhepunkt des Jahres 2015 entschieden sich Armin und RAFOR, dass sie ab 2016 nicht mehr gemeinsame Wege gehen wollten. Nichts desto troz wurde beständig geübt, da es ja noch galt beim Bären einen ordentlichen Auftritt hinzulegen. Am 17. Oktober war es dann so weit, vor 75 begeisterten Zuschauern spielte man das Abschiedskonzert für und mit Armin. Nun hiess das Motto „Wir brauchen einen neuen Drummer“. Also insarierte man im Extra Tipp,im Wildwechsel und auf vielen Onlineportalen. Das Ergebnis war, das sich ca. 10 Drummer um den nun freien Posten beworben haben. In die nähere Auswahl kamen aber nur 3. Das gemeinsame Ptoben mit den Bewerben sollt 2016 statt finden, da Harald mal wieder auf Lehrgang musste und Tanja hatte alle Hände mit der Bundeskaninchenschau in Kassel zu tun. So freute man sich auf ein schönes Weihnachtsfest und ein spannendes Jahr 2016.

2016

Nach zwei gemeinsamen Proben mit zwei Bewerben stand fest, einer von beiden wird es. Somit viel die dritte Probe aus. Leider musste man feststellen, dass man keine zwei Drummer einsetzten kann und so sagten wir dem einen ab, was uns aber sehr schwer gefallen ist. Michael Schäfer, so heisst der neue Drummer ab Januar von Rafor. Für Heiko und Harald kein Unbekannter, denn Micha ist ein alter Klassenkamerad aus Zeiten der Gesamtschule. Micha sitzt schon ewig in der Schiessbude und hat viel Erfahrung in anderen Bands sammeln dürfen. Da er sich beruflich verändern musste und somit das schöne Hessen verliess, hörte er bei seiner alten Band auf. Aber wie dass immer so ist, einmal Nordhessen, immer Nordhessen. So kam es, dass er vor ca. 1,5 Jahren nach Hessen zurück kam und wir ihn jetzt für unsere Band gewinnen konnten. Und gleich im Anschluss, Anfang Februar, verpflichteten wir unseren Karl-Heiz Bohnenkamp an der Gitarre. Kalle ist mit seiner Freundin aus dem schönen Bilefeld nach Nordhessen gezogen und als leidenschaftlicher Gitarrist wollte er natürlich auch in einer Band spielen. So kam der Suchende zu den Suchenden. Ab jetzt ging mal wieder das gemeinsame Proben los und die Ziele wurden hoch gesteckt. Die wichtigsten Maxime sollten für die Zukunft lauten: Spass und Profesionallität beim musizieren. Leider wehrte das Glück nur kurz, Micha musste leider nach nur drei Monaten  aus zeitlichen Gründen die Band verlassen. Aber ein alter Bekannter hatte zufällig Zeit und so einigte man sich darauf vielleicht gemeinsam den Bandweg von RAFOR zu gehen. Die Ziele wurden nicht geringer als vorher gesteckt. Somit besetzte Thorsten Schlick seit Anfang Mai den Posten hinter der Schiessbude. Ab jetzt sollte wieder regelmässig und zielorientiert geprot werden, aber leider teilte uns Kalle Anfang Juni mit, dass er sich beruflich verändert und dass damit eine Verlegung seines Lebensmittelpunktes zurück nach NRW anstünde. Nun begann wieder die Suche nach einer zweiten Gitarre, man hatte sich zu sehr daran gewöhnt. Das Proben ging natürlich weiter. Und rums musste sich auch Thorsten im September beruflich verändern und stand der Band nicht mehr zur Verfügung. Also wurde nicht nur ein Gitarrist gesucht, viel wichtiger war mal wieder einen Drummer zu finden und der wurde gefunden. Kein geringerer als Bernd Scheller sollte ab dem 05.10.2016 zu uns gehören. Die Ziele wurden hoch gesteckten, denn man wollte unbedingt noch mal, nicht nur wegen dem Druck der Fans, in diesem Jahr auftreten. Also wurde geprobt, bis die Schwarte krachte und die Frauen zu Hause kurz vor der Rebellion standen. UND am 17.12.2016 war es dann soweit. Ein guter Auftritt in der Mohrrübe sollte der Anfang einer ganz besonderen Freundschaft und der Weiterentwicklung von Rafor werden. Für das nächste Jahr wurden noch ehrgeizigere Ziele gesteckt, ein Auftritt im April 2017 war schon klar und zwar bei der Kirmes in Obervorschütz. Man nutze den Rest des Jahres, um zu ruhen und sich auf bevorstehende Aufgaben zu rüsten : )

2017

Los ging es damit, dass Julian Werner Anfang Januar anfragte, ob wir denn noch einen Licht- und Tontechniker benötigen. Die Antwort lautet ja und so wurde ein Termin gefunden, an dem man sich beschnuppern konnte und wollte. Da alle sehr beschäftigt waren, konnte erst im März ein Termin ausgemacht werden. Am 01.03.2017 war es dann soweit, man traf sich im Proberaum. In den Gesprächen ergab sich, dass Julian auch Gitarre spielte und bei unserem allseits bekannten und geschätzten Harry Stingl Unterricht nahm.  Bei der nächste Probe wurde dann beschlossen, dass Julian uns beim Auftritt in Obervorschütz bei 5-6 Song’s unterstützt. Alles drehte sich jetzt um den Auftritt in Obervorschütz, alle arbeiteten noch härter als sonst und das Ergebnis war ein Auftritt vor ca. 300 Zuschauern, der sich sehen lassen konnte. Nach einer Zwangspause ging es dann ohne Julian weiter. Zum Ende des Jahres spielt man nocheinaml beim Marc in der Mohrrübe und das war so gut, dass man gleich für das folgende Jahr einen Termin vereinbarte.

2018

Für das Jahr 2018 nahm man sich so einiges vor, zum einen wollte man wieder mal eine noch bessere Bewerbungs CD aufnehmen. Man entschied sich dafür, nachdem man viel Geld für Software in die Hand genommen hatte, diesmal alles selber machen zu wollen. Ende Januar stellte sich dann ein junger Mann vor, der bei uns erst mal die Rhytmusgitarre schwingen wollte und wenn mehr, dann mehr. Sein Name ist Timo Saul und er wurde ende Januar fester Bestandteil der Band. Die Idee war, sich viel zu Bewerben und raus in die grosse Welt. Leider gelang uns das im Jahr 2018 nur ein mal. Wir spielten im Sporthaus Dissen, Timo hat sich im 2. Set super integriert und auch so war es ein hervorragender Auftritt. Weiterhin fassten Bernd und der Rest der Band den Entschluss, sich Ende 2018 zu trennen. Meschlich passte es mehr als gut, aber unterschiedlichen Musikrichtungen und Vorstellungen zwangen uns zu diesem Schritt. Also verliess uns Bernd, nach dem letzten Auftritt am 17.11.18 im Sporthaus Dissen. Bernd wir wünschen dir von hier aus das aller Beste. Nun stand wieder einmal die Suche nach einem neuen Drummer auf der Agenda.

2019

Das Jahr begann ruhig und man intensivierte die Suche nach einem passenden Drummer. Nach einigen Gesprächen und Mails mit Kandidaten, die den Stuhl hinter dem Drum besetzen wollten, fand der erste Kontakt am 02.04.19 mit unserem neunen Drummer statt. Nach einer gemeinsamen Probe nur 2 Wochen später waren sich Tobias Sauer und die Band einig, einen gemeinsamen Weg einzuschlagen. Der erste Auftritt sollte am 16.11.2019, nach einem riesen Erfolg in Dissen, wieder dort statt finden. Nun hieß es ca. 40 Lieder neu zu kreieren und gemeinsam einzuspielen.

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